Aktuelles rund um den AKV Ehrenhut

Florresei Palast im Alten Kurhaus

Auch in dieser Session findet der karnevalistische Partyhöhepunkt der AKV-Ehrenhüte statt

 vom von Benjamin Lennartz
Es ist bereits ein alter Hut: Die Karten für den Florresei Palast des AKV sind heiß begehrt. „Die Nachfrage ist wirklich Wahnsinn. Wir freuen uns riesig, dass jedes Jahr aufs Neue so viele Menschen beim Partyhöhepunkt der Ehrenhüte dabei sein wollen“, freut sich Oberehrenhut Alexander Schultze über den wie immer großen Run auf das kultige Fest.

Wer Karten für die Veranstaltung am Karnevalssamstag ergattern möchte, sollte daher zeitnah das begrenzte Onlineangebot unter www.ehrenhut.de nutzen.
Auf dem Programm des 19. Florresei Palast powered by STAWAG stehen neben der Stammband „Wheels“, der Auftritt des Prinzen Thomas III., die Vier Amigos und die Florresei Allstars, die in Zusammenarbeit mit TN Boom wieder das Tanzbein schwingen. Besonders freuen sich die Ehrenhüte auch über den Auftritt der überregional bekannten Brass- und Performanceband „Druckluft“, die man gleich zu Beginn des Abends nicht verpassen sollte.

Um 20.00 Uhr öffnen sich am 25. Februar 2017 die Pforten des Alten Kurhauses und gewähren den kostümierten Karnevalsjecken Einlass.

„Es ist immer wieder schön zu sehen, wie Jung und Alt in dieser außergewöhnlichen barocken Kulisse gemeinsam bis in die Morgenstunden feiern“, blickt Simon Adenauer voraus, der seit zehn Jahren für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich ist. Man muss kein Hellseher sein um zu ahnen, dass es auch beim 19. Mal wieder eine tolle Party wird.


Verstärkung im Ehrenhut

 vom von Benjamin Lennartz

Am vergangenen Wochenende wurde unser Anwärter Benni Lennartz in unseren Reihen als vollwertiger Ehrenhut aufgenommen.Wir begrüßen ihn mit 3x Oche Alaaf und freuen uns auf 11 närrische Jahre mit ihm!


Jecke 1.411,11 Euro für den guten Zweck!

Durch den tatkräftigen Einsatz der AKV Ehrenhüte wurden 1.411,11 Euro Spenden für den Förderverein „Reittherapie im Abenteuerland“ e.V. gesammelt.

 vom

Der Ehrenhut des Aachener Karnevalsverein gegr. 1859 e.V. unterstützt erneut Öcher Kinder und Jugendliche. „Es ist schon zur Tradition geworden, dass wir während unseres Fußballturniers 'Närrischer Kap' eine Tombola für einen guten Zweck durchführen“, so Oberehrenhut Maximilian Lang. Dieses Jahr konnten aus dem Losverkauf, Spenden und der Ehrenhutkasse 1.411,11 Euro zusammengetragen werden.

Im Beisein von Oberbürgermeister Marcel Philipp wurde am 24. November 2014 ein Spendenscheck im Weißen Saal des Aachener Rathauses an den Förderverein Reittherapie im Abenteuerland e.V. übergeben. Marcel Philipp dankte dem Ehrenhut für den tatkräftigen Einsatz und hofft auf weiteres erfolgreiches Spendensammeln für den guten Zweck.

Der Förderverein „Reittherapie im Abenteuerland“ e.V. ist ein gemeinnützigen Verein, dessen Ziel es ist, benachteiligten Kindern und Jugendlichen der Region Aachen das Zusammensein mit Pferden zu ermöglichen. Seit 2007 verfolgt der Förderverein sein Ziel mit wenigen finanziellen Mitteln, wie z.B. Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Aus diesem Grunde unterstützt der Ehrenhut mit 1.411,11 Euro die Arbeit des Fördervereins. „Unsere Spende soll dem 'Abenteuerland' die Arbeit mit den Pferden und die Reittherapie erleichtern und verbessern", so Torbjörn Rehberg, verantwortlich für die Organisation des „Närrischer Kap“.

„Ehrenamtliches und soziales Engagement sind für uns sehr wichtig und es ist schön zu sehen, was man gemeinsam erreichen kann“, unterstreicht Simon Adenauer, verantwortlich für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit.


Kurt Simons und Gattin Karin

Durch 60 glückliche Ehejahre vereint

Aachens Doppelprinz und Ex-Oberehrenhut Kurt Simons und Gattin Karin feierten Diamantene Hochzeit

 vom

Kurt Simons ist nicht nur Aachens dienstältester Prinz Karneval, sondern zugleich auch Aachens einziger Doppelprinz. Geschickt hatte es der damalige AKV-Präsident Jacques Königstein verstanden, den jungen Mann 1952 und 1953 gleich zweimal auf den Narrenthron zu heben. Bis heute ist Kurt Simons (91) ein Strahlemann geblieben und verkörpert par excellence eine rheinische Frohnatur. Ambitionen für die fünfte Jahreszeit waren ihm schon von den Eltern her vererbt worden. Sein Vater, Mathias Simons, ein Aachener Tuchfabrikant im Frankenberger Viertel, gehörte dem AKV-Senat an und die Mama ging sogar selbst in die Bütt. Seine ersten eigenen Schritte im Karneval tat der kleine Kurt bereits im zarten Alter von vier Jahren, verkleidet als „Rotkäppchen“. Damals war nicht zu ahnen, dass er im Oktober 2014 im Alter von 91 Jahren einmal mit seiner Gattin Karin (79) im trauten Familienkreis mit zwei Söhnen, zwei Schwiegertöchtern, zwei Enkelinnen (6) und (9) sowie einem „Enkelhund“ die Diamantene Hochzeit feiern würde. Doch seine Zeit als Doppelprinz in den Jahren 1952 und 1953 hatte es so gefügt.

 

Ein Küsschen in Ehren

In seiner zweiten Session hatte die noch ledige Tollität die Erfahrung gemacht, dass „der Kuss eines Prinzen für die etwas reifere Dame ein unvergessliches Erlebnis“ bedeutete. Für eine junge Dame aber, namens Karin, wurde ein Kuss beim Weihnachtskegeln des Prinzen mit seinem Hofstaat zu einem Start in bis heute 60 stets glückliche Ehejahre. Die junge Karin aus Eschweiler war mit im elterlichen Unternehmen für Süßwarengroßhandel tätig, als der Hofnarr des Ex-Prinzen Rolf I. Kalde (1951) bei einem Geschäftsbesuch erzählte, dass der Hofstaat keine Tischdame für Kurt I. Simons beim vorweihnachtlichen Kegeln 1953 wisse. Er bat sie, diese Rolle zu übernehmen und sie sagte im Einverständnis der Eltern zu. Einem Küsschen in Ehren des Prinzen an diesem Kegelabend folgten ein Wiedersehen am Silvesterabend, die Verlobung zu Pfingsten und die standesamtliche sowie kirchliche Trauung im Oktober 1954 in Eschweiler. Sein erstes Geschenk kaufte der frischgebackene Ehemann seiner Angetrauten auf dem Heimweg vom Standesamt: ein Federhütchen, das ihr so gefallen hatte. Woran denkt man in so langen Ehejahren? „Man hat Angst, einer müsse gehen. Jeder Tag ist kostbar, ist ein Geschenk“, sagt Karin Simons.

 

AKVer der ersten Stunde, Doppelprinz und Oberehrenhut

Als Königstein zur Wiederbelebung des Öcher Fastelovvends Ende Januar 1948 zu einer Mitgliederversammlung „mit Programm“ eingeladen hatte, wurden in diesem Kreis auch sechs Söhne von Alt-AKVern als neue Ehrenhüte aufgenommen. Zu ihnen gehörte auch Kurt Simons, der 1951, als inzwischen diplomierter Textilingenieur, Oberehrenhut wurde. Ein Jahr später gab es keinen Kandidaten für den Karnevalsprinzen. Da wandte sich AKV-Vizepräsident Willy Sauren an die Mutter von Kurt Simons: „Dein Sohn muss als Oberehrenhut den Prinzen machen!“ Ein berufsbezogenes Motto war schnell gefunden: „Der Karneval soll echt und rein, wie das Aach’ner Kammgarn sein!“ Eine Woche vor Fettdonnerstag wurde Prinz Kurt I. im Foyer des Neuen Kurhauses proklamiert und regierte 13 Tage lang sein Narrenvolk. Noch im Herbst des Jahres wurde er Opfer eines von Königstein geplanten, „närrischen Staatsstreichs“. Um die Übertragungszeit der Proklamation im Rundfunk zu verlängern, ließ Königstein am 5. Februar 1953 zunächst den Herrenredner Helmut Meisel als „Schattenprinzen“ proklamieren. In der letzten Sendeminute protestierte dessen Ehefrau plötzlich lautstark dagegen und die Aachener Prinzengarde marschierte - voran Kommandant Ferdi Franchi im Stechschritt - in den gerade fertig gestellten, großen Saal des Neuen Kurhauses ein. Dazu sang die Garde: „Wir wollen unser’n alten Prinzen Kurt wieder hab’n!“ Die Mikrofone blieben wegen des „Aachener Skandals“ zwei weitere Stunden auf Sendung. Weiterhin als Kurt I. regierte er diesmal unter dem Prinzenmotto: „Närrische Kur in Bad Aachen“. Den Triumph des Zuges aber musste er sich mit seinem „Schattenprinzen“ Helmut Meisel teilen, der überraschend ebenfalls mit einem Prunkwagen dabei war.

Jutta Katsaitis-Schmitz


Die besten Bilder des 8. Närrischer Kap

 vom

Die Bilder des 8. Närrischer Kap sind ab sofort online. Finden könnt ihr sie (oder auch euch...) in unserer Bildergalerie... viel Spaß beim Durchstöbern!

Bilder sagen ja bekanntlich mehr als Worte - nichtsdestotrotz ein kleines Résumé des diesjährigen Närrischer Kap: Trotz vier nicht erschienener Mannschaften hatten wir wieder einen tollen Tag! Ihr wart (mal wieder) super und wir sind richtig stolz darauf mit euch den schon "legendären" Närrischer Kap erleben zu dürfen. Vielen Dank dafür und hoffentlich bis zum nächsten Jahr!


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